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Was ist eine Soziale Phobie?

Soziale Phobien (oder soziale Angststörungen) gehören zu den phobischen Störungen (Angststörungen) und werden im ICD-10 unter F40.1 klassifiziert.

 

Das zentrale Merkmal sind ausgeprägte Ängste, in sozialen Situationen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich peinlich oder beschämend zu verhalten.

 

Menschen mit sozialer Phobie meiden gesellschaftliche Zusammenkünfte, da sie fürchten, Erwartungen anderer nicht zu erfüllen und auf Ablehnung stoßen zu können.

 

Sie fürchten, dass ihnen ihre Nervosität oder Angst angesehen werden könnte, was ihre Angst oftmals noch weiter verstärkt.

 

Begleitet wird die Angst oft von körperlichen Symptomen wie z.B.:

 

  • Erröten
  • Zittern
  • Herzrasen
  • Schwitzen
  • Atemnot
  • Verkrampfung
  • Sprechhemmung und häufigen Versprechern
  •  

 

 

sowie von kognitiven Symptomen wie z.B.:

 

  • Gedankenkreisen
  • Derealisation und
  • Depersonalisation

 

 

Um all das zu vermeiden, gehen Menschen mit sozialen Ängsten Situationen, in denen sie der Bewertung durch andere ausgesetzt sind, oft von vornherein aus dem Weg.

 

Dies kann ein berufliches und privates Weiterkommen sehr erschweren und mitunter zu vollkommener sozialer Isolation führen.

 

Die Störung kann über einen langen Zeitraum anhalten, zudem erkranken viele Betroffene noch zusätzlich an einer Depression oder werden abhängig von Alkohol, Beruhigungsmitteln oder anderen Drogen oder Medikamenten, welche die Symptome überdecken oder verdrängen können.

  • Schwindelgefühlen
  • Harndrang
  • Beklemmungsgefühlen in der Brust,

Kopf- und Magenschmerzen

  • Durchfall
  • Übelkeit (Würgereiz) oder
  • Panik
Was ist eine soziale Phobie - körperliche und kognitive Symtome

Grafik: ivah.de

soziale Phobie - Angst im Umgang mit anderen Menschen

Grafik: Dr. Hans Morschitzky